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Nachhaltigkeit in der Sparkasse Oberland

eingestellt von Carolin am 9. November 2022 um 8:10 Uhr | Kategorie: Menschen & Geschichten

Gemeinsam mit der Stadt Weilheim, der Energiewende Oberland und dem Zukunftswerk engagieren wir uns für das Klimanetzwerk Weilheim. Klimaschutz ist allerdings nicht das einzige Nachhaltigkeitsthema in unserer Sparkasse. Welche Herausforderungen in diesem Thema liegen und welche Motivation dahinter steckt – darüber haben wir uns mit unserem Vorstandsvorsitzenden Thomas Orbig und unserer Nachhaltigkeitsmanagerin Jenny Christiani unterhalten.

Thomas Orbig, Vorstandsvorsitzender und Jenny Christiani, Nachhaltigkeitsmanagerin der Sparkasse Oberland

Liebe Jenny, die Wirtschaft steht vor einen unglaublichen Transformationsprozess. Um die planetaren Grenzen einzuhalten, müssen in Zukunft Produkte und Dienstleistungen ökologisch und sozial verträglich angeboten werden. Welche Aufgabe fällt den Banken insbesondere den Sparkassen hier zu?

Jenny Christiani: Als Sparkasse ist es einerseits unsere Aufgabe mit gutem Beispiel voranzugehen und den eigenen Geschäftsbetrieb CO2-neutral zu gestalten. Auf der anderen Seite ist unser Ziel, unseren Kundinnen und Kunden als aktiver Partner bei der Transformation zu nachhaltigem Wirtschaften zu begleiten.

Thomas Orbig: Aber auch die Politik hat erkannt, dass die Finanzindustrie einen wesentlichen Beitrag dazu leisten kann, dass der Wandel zu einer klimaschonenderen Wirtschaftsweise tatsächlich realisiert wird. Z. B. werden mit der EU-Taxonomie verbindliche Standards festgelegt.

Wir als Sparkasse Oberland sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit. Welche Maßnahmen wurden bereits umgesetzt?

Jenny Christiani: In unserem Geschäftsbetrieb haben wir viele Maßnahmen angestoßen: u. a. die Beleuchtung nach und nach auf LED ausgetauscht, unsere Stromverträge auf regionalen Naturstrom umgestellt, unseren Fuhrpark auf klimaschonende Antriebstechnik umgerüstet, die Gebäudeleittechnik in mehreren Standorten implementiert, mit dem Ziel, unsere Anlagen (Heizung, Lüftung, Kälte, Beschattung) ressourcenschonender zu steuern. Demnächst werden wir in der Tiefgarage unserer Hauptstelle in Weilheim Ladesäulen für E-Autos installieren. Weitere Projekte und Umsetzungsschritte sind im Nachhaltigkeitsbericht der Sparkasse Oberland zu finden.

Thomas Orbig: Nicht nur in der Anlageberatung spielt das Thema Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle: Seit Mai diesen Jahres sind all unsere Privatgirokonten klimaneutral verwaltet. Der CO2-Verbrauch über insgesamt 1.100 Tonnen, haben wir durch ein soziales Klimaschutzprojekt kompensiert. Mit dem S-Klimakredit stellen wir zinsgünstige Kreditmittel für energetische Modernisierungsinvestitionen zur Verfügung. Außerdem unterstützen wir regionale Initiativen und haben gemeinsam mit der Stadt Weilheim, der Energiewende Oberland und dem Zukunftswerk das Klimanetzwerk ins Leben gerufen.

Veränderungen rufen unterschiedliche Reaktionen hervor. Wie reagieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse Oberland auf die verschiedenen Umstellungen?

Thomas Orbig: Uns ist es sehr wichtig, dass wir alle Mitarbeitenden auf unserem Weg zu nachhaltigem Wirtschaften mitnehmen und sie aktiv an dem Prozess mitgestalten lassen. Wir haben daher zum Beispiel eine Mitarbeiter-Befragung durchgeführt, aus der wir wertvolle Impulse gewinnen konnten.

Jenny Christiani: Darüber hinaus haben wir beispielsweise mit unseren Auszubildenden ihren CO2-Fußabdruck gemessen, einen Mülltrennungsworkshop durchgeführt oder im Rahmen eines Aufforstungsprojekt mit vielen Kolleginnen und Kollegen Bäume in unserer Heimat gepflanzt.

Thomas Orbig: Wir spüren immer deutlicher, dass nachhaltiges Handeln von unseren Kolleginnen und Kollegen nicht nur erwartet, sondern in vielen Bereichen auch eingefordert wird. Durch solche Projekte machen wir die Kolleginnen und Kollegen zum Teil der Veränderung.

Nachhaltigkeit ist ein Prozess ständiger Verbesserungen. Was sind Eure Ziele für die Zukunft und was ist Dir persönlich besonders wichtig?

Thomas Orbig: Unser Ziel ist es, den CO2-Verbrauch in unserem Geschäftsbetrieb so gut es geht zu reduzieren und deutlich vor dem Jahr 2035 durch Kompensation CO2-neutral zu wirtschaften. Uns ist bewusst, dass es jetzt an der Zeit ist zu handeln! Deswegen bauen wir unser nachhaltiges Produktangebot sowohl im Anlage- als auch im Kreditbereich weiter aus und begleiten unsere Kundinnen und Kunden auf ihrem Weg zu nachhaltigem Handeln.

Jenny, Du hast Dich für die Aufgabe der Nachhaltigkeitsmanagerin bewusst entschieden. Was ist Deine Motivation, was treibt Dich an und was sind die größten Herausforderungen in Deiner Arbeit?

Jenny Christiani: Nachhaltigkeit ist mir ein Herzensanliegen. Ich beschäftige mich auch privat schon seit vielen Jahren mit diesem Thema und habe mich daher ganz bewusst für die Aufgabe als Nachhaltigkeitsmanagerin entschieden. Ich sehe in dieser Rolle eine sinnstiftende Tätigkeit und habe die Möglichkeit viele Projekte voranzutreiben. Das kann ich natürlich nicht alleine schaffen, sondern benötige dafür die Unterstützung der Unternehmensführung sowie der einzelnen Fachbereiche. Deswegen bin ich sehr dankbar dafür, dass Herr Orbig das Thema zur Chefsache gemacht hat und mich in meiner Arbeit maßgeblich unterstützt.

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