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Gold auf dem Rückzug nach Rekordkursen?

eingestellt von Gerald am 13. August 2020 um 15:18 Uhr | Kategorie: Gewusst wie

Der Goldpreis für eine Unze in USD hat in den letzten Wochen immer neue Rekorde erreicht. Es wurden in der Spitze Kurse von 2.072 USD erzielt. Am Dienstag dieser Woche ging es erstmals seit langer Zeit wieder nach unten.

Ist damit die Goldrallye schon vorbei?

Hier sollte man die Faktoren beachten, die für oder gegen einen höheren Goldpreis sprechen. Für höhere Kurse spricht der Ruf des Goldes als Krisenwährung. Auch die weltweit immer weiter fallenden Zinsen sprechen für das Gold ebenso wie der schwächere USD. Gold bringt keine Zinsen, aber wenn die Zinsen eh gefühlt nicht mehr vorhanden sind, dann hilft dieser Umstand dem Gold sehr stark. Hinzu kommen noch die Käufe der großen Notenbanken, die regelmäßig Gold erwerben.

Käufer mit zittrigen Händen

Gegen weitere Rekorde beim Gold spricht derzeit die aktuelle Positionierung der großen Marktteilnehmer. Wenn alle auf steigende Kurse setzen und bereits voll investiert sind, fehlen weitere Käufer. Fällt der Kurs, werden die zuletzt eingestiegenen Marktteilnehmer nervös und verkaufen eher wieder und drücken damit den Kurs. Man nennt diese Käufer auch die „Käufer mit zittrigen Händen“. Sie sorgen oft für gesunde Marktbereinigungen.

Schwankungen anderer Anlageklassen abfedern

Sollten sich die Krisen auf der Welt in Kürze auflösen, wovon eher nicht auszugehen ist, dann wäre dies ebenfalls negativ für die Krisenwährung Gold. Genauso verhält es sich bei sehr stark steigenden Zinsen. Bei der Strukturierung eines Portfolios kann die Beimischung von Gold helfen, die Schwankungen der anderen Anlageklassen abzufedern. Wie bei allen Anlageklassen empfiehlt sich zum Einstieg eher ein Sparplan um Kursschwankungen auszugleichen und ein Gefühl für die Anlageklasse zu bekommen.

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